DSDS: Fake-Vorwürfe und „Wettbetrug“ – Endlich Klartext von ganz oben
Nach dem umstrittenen „DSDS“-Finale um Menowin Fröhlich meldet sich Dieter Bohlen jetzt selbst zu Wort. Der Pop-Titan weist Manipulationsvorwürfe entschieden zurück, verteidigt RTL und gibt in den Kommentaren Überraschendes preis.

Die Diskussionen um den Sieg von Menowin Fröhlich reißen auch Tage nach dem Finale nicht ab. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer werfen RTL Manipulation vor, beäugen eine Wette zwischen Dieter Bohlen und Bushido kritisch und sprechen von einem angeblich vorab feststehenden Sieger. Vor allem Dieter Bohlen geriet dabei massiv in die Kritik, weil ihm zahlreiche Fans unterstellen, Menowin öffentlich bevorzugt und damit das Voting beeinflusst zu haben.
Jetzt hat sich der Musikproduzent in seiner Instagram-Story deutlich geäußert. Und dabei wurde schnell klar: Bohlen hat genug von den Vorwürfen.
Dieter Bohlen platzt der Kragen
„So, meine Freunde, jetzt ist aber endlich gut mit diesen ganzen Fakes“, erklärte Bohlen in seinem Video. Danach nutzte er die Gelegenheit direkt für einen weiteren Seitenhieb gegen Ex-Modern-Talking-Partner Thomas Anders. Der einzige Fake seien „die goldenen Schallplatten von Thomas Anders“ gewesen, stichelte der 72-Jährige.
Auch die Kritik an seinem Live-Auftritt wollte Bohlen nicht stehen lassen. Im Netz hatten einige Zuschauer:innen behauptet, er habe beim Finale nicht live gesungen. Der Pop-Titan widerspricht klar: „Ich habe live gesungen, ich schwöre.“
Besonders energisch verteidigte Bohlen aber das Voting-System von „DSDS“. Warum RTL das Ergebnis manipulieren sollte, könne er schlicht nicht nachvollziehen. Schließlich sei bei der Show ein Notar anwesend und dem Sender sei es letztlich egal, wer gewinne.
Außerdem verriet Bohlen, dass er sogar privat auf Menowin gesetzt hatte. Gemeinsam mit Bushido habe er um 1000 Euro gewettet. Bushido habe auf Constanze getippt, gegen die Bohlen übrigens in den Kommentaren unter seinem aktuellen Video schießt. Dort sind Kommentare des Pop Titans zu lesen, in denen es unter anderem heißt, Constanze sei schon „gestern“ Geschichte gewesen. Bohlen setzte auf Menowin. Mit dem Ergebnis lag der Poptitan am Ende richtig.
Bohlen streitet in den Kommentaren
Während das Video selbst bereits für Gesprächsstoff sorgt, eskaliert die Diskussion vor allem unter dem Beitrag. Dort antwortet Dieter Bohlen persönlich auf zahlreiche Kommentare. Und genau diese Reaktionen zeigen, wie emotional die Debatte inzwischen geworden ist.
Ein Fan kritisierte etwa Bohlens Gesang und schrieb: „Ich fand es geil wie die Lautstärke deiner Stimme immer gleich blieb, auch bei ganz ganz unterschiedlichen Abständen vom Mund zu Mikrofon.“ Eine klare Unterstellung, dass technisch nachgeholfen worden sei. Bohlen reagierte knapp und deutlich: „Hast halt keine Ahnung.“
Und auch beim Thema Menowin wird der Ton schnell direkter. Ein Nutzer wirft Bohlen vor, im Finale zu offensiv Werbung für den Kandidaten gemacht zu haben: „Ich fand, Du hast für Menowin zu sehr die Werbetrommel gerührt … Dadurch wurden viele beeinflusst … Das ist meine Meinung.“ Bohlens Antwort fällt überraschend ruhig aus: „Man darf seine Meinung sagen.“
„Welche Regeln?“ – Bohlen widerspricht Fans offen
Besonders brisant wird die Diskussion bei der Frage, ob Menowin überhaupt hätte teilnehmen dürfen. Mehrere Zuschauer:innen behaupten in den Kommentaren, RTL habe eigens Regeln geändert, damit der Sänger antreten könne. Ein Fan schreibt beispielsweise: „RTL hat die Regel für die Teilnahme geändert, Menowin hätte gar nicht dabei sein dürfen, da fing es schon an!“ Bohlen kontert daraufhin trocken: „Welche Regeln? Wir ändern ständig dig was [sic].“
Ein anderer Nutzer behauptet wiederum, Bohlen könne sich nur deshalb so sicher äußern, weil die Jury die Votingzahlen bereits kenne. Doch auch das weist der Musikproduzent zurück: „Wir alle kennen die nicht. Erst später, wenn die bekanntgegeben werden.“ Und als erneut jemand kommentiert: „Er hätte garnicht teilnehmen dürfen“, reagiert Bohlen fast schon genervt: „Sagt wer? Du?“
Die Diskussion um Menowin Fröhlich geht weiter
Dass Dieter Bohlen selbst so aktiv auf kritische Kommentare eingeht, dürfte die Debatte weiter anheizen. Viele Fans feiern ihn dafür, dass er sich überhaupt äußert. Andere sehen seine Antworten wiederum als zusätzliche Provokation.
So oder so polarisiert der diesjährige „DSDS“-Sieg von Menowin Fröhlich und wird die Fans der Castingshow noch eine ganze Weile beschäftigen. Ein Phänomen, dass man so aus vorherigen Staffeln nicht kennt.
Dieter Bohlen jedenfalls ist sich keiner Schuld bewusst, reagiert zunehmend gereizt und macht sehr deutlich, dass er die Manipulationsvorwürfe nicht länger unwidersprochen stehen lassen will.




