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Collien Fernandes nach Anzeige gegen Christian Ulmen: „Werde keine Gerechtigkeit erfahren“

Beim Deutschen Filmpreis in Berlin überraschte Collien Fernandes mit einem seltenen öffentlichen Auftritt. Erstmals seit den Schlagzeilen um die Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen sprach die Moderatorin offen über den Kampf gegen digitale Gewalt.

Mit ihrem Erscheinen auf dem roten Teppich des Deutschen Filmpreises hatte kaum jemand gerechnet. Umso größer war die Aufmerksamkeit, als Collien Fernandes am Freitagabend in Berlin auftauchte. Für die Moderatorin und Schauspielerin war es nach eigenen Angaben der erste öffentliche Auftritt seit Wochen.

Im Gespräch mit BUNTE.de erklärte die 44-Jährige, warum sie sich nun wieder in der Öffentlichkeit zeigt. Seitdem sie Mitte März schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen öffentlich gemacht und Strafanzeige wegen digitaler Gewalt erstattet hatte, war es ruhig um sie geworden.

Erster Auftritt nach turbulenten Wochen

Der Auftritt beim Deutschen Filmpreis markiert für Fernandes einen besonderen Moment. Die Moderatorin hatte sich zuletzt weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Nun nutzte sie die Veranstaltung, um erneut auf ein Thema aufmerksam zu machen, das ihr besonders wichtig ist: den Umgang mit digitaler Gewalt.

Gegenüber BUNTE.de machte sie deutlich, dass sie trotz der schwierigen Situation auch eine Chance in der öffentlichen Debatte sieht. „Ich glaube, dass das eine Chance auf Veränderung ist und diese Veränderung brauchen wir ganz dringend“, erklärte Fernandes.

Vor allem die bisherige rechtliche Situation bereitet ihr Sorgen. Sie kritisiert, dass digitale Gewalt in Deutschland lange Zeit nicht ausreichend ernst genommen worden sei. Aus ihrer Sicht müsse sich daran dringend etwas ändern.

„Es fühlt sich so falsch an“

Die Moderatorin findet klare Worte für ihre Erfahrungen. „Ich finde es so unfair und es fühlt sich so falsch an, dass digitale Gewalt in Deutschland bisher nicht ernst genommen wurde. Da muss sich ganz, ganz dringend was ändern“, sagte sie im Gespräch mit BUNTE.de.

Das Thema beschäftigt immer mehr Menschen. Digitale Gewalt umfasst verschiedene Formen von Übergriffen im Internet, die für Betroffene schwerwiegende Folgen haben können. Entsprechend groß ist inzwischen die gesellschaftliche Diskussion über besseren Schutz und strengere Regelungen.

Collien Fernandes zieht ein bitteres Fazit

Trotz ihres Engagements blickt die 44-Jährige mit gemischten Gefühlen auf ihren eigenen Fall. Besonders eine Aussage sorgt derzeit für Aufsehen. „Ich finde es traurig, dass ich keine Gerechtigkeit erfahren werde, was meinen Fall angeht“, erklärte Fernandes.

Dennoch versucht sie, dem Ganzen auch etwas Positives abzugewinnen. Sollte die öffentliche Debatte dazu beitragen, dass künftige Generationen besser geschützt werden, sei das für sie von großer Bedeutung.

Damit macht Collien Fernandes deutlich: Auch wenn sie für ihren eigenen Fall wenig Hoffnung auf Genugtuung hat, möchte sie weiter dazu beitragen, dass digitale Gewalt stärker in den Fokus rückt und Betroffene künftig mehr Unterstützung erhalten.

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