Große Trauer. Mit nur 44 Jahren: KiKA-Moderator Lukas Koch ist gestorben
Traurige Gewissheit erst ein Jahr später: Der frühere KiKA- und VIVA-Moderator Lukas Koch ist bereits im Januar 2025 im Alter von nur 44 Jahren gestorben. Familie und Wegbegleiter erinnern sich nun an einen besonderen Menschen.

Achtung, Triggerwarnung: In diesem Artikel geht es um Depressionen. Wenn du auch unter der Krankheit leidest, findest du am Ende des Artikels Hinweise zu kostenlosen Hilfsangeboten.
Die Nachricht kommt für viele Fans überraschend und macht betroffen: Lukas Koch, der einst das deutsche Fernsehen prägte, ist tot. Erst jetzt wurde öffentlich, dass der Moderator bereits am 20. Januar 2025 verstorben ist. Seine Schwester bestätigte den Tod gegenüber „Bunte“. Besonders tragisch: In den letzten Jahren hatte sich Koch zunehmend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.
So begann seine Karriere
Seine TV-Karriere startete Lukas Koch um die Jahrtausendwende beim Musiksender VIVA, wo er gemeinsam mit bekannten Gesichtern wie Oliver Pocher und Milka Loff Fernandes vor der Kamera stand. Formate wie „Voll VIVA“ oder „Chartsurfer“ machten ihn schnell bekannt.
2002 folgte der Wechsel zum Kinderfernsehen. Beim KiKA wurde Koch mit Sendungen wie „KiKA live“ zu einem vertrauten Gesicht für ein junges Publikum. Seine humorvolle Art kam besonders gut an und bescherte ihm eine treue Fangemeinde.
Auch über KiKA hinaus blieb er präsent: Er moderierte unter anderem für 3sat, ZDFkultur und den MDR. 2012 wurde er sogar für den Grimme-Preis nominiert.
Später kam der Rückzug aus der Öffentlichkeit
In späteren Jahren wurde es zunehmend ruhiger um den Moderator. Laut Bericht soll Lukas Koch zuletzt unter Depressionen gelitten haben. Die genauen Umstände seines Todes sind bislang nicht öffentlich bekannt. Seine Schwester Manuela Friedrich fand bewegende Worte für ihren Bruder: „Ich hoffe, dass seine sensible Seele endlich Frieden findet.“
Sie erinnerte sich auch an seine besondere Ausstrahlung: „Wenn er in einen Raum reingegangen ist, ist die Sonne aufgegangen. Er hatte ein so einnehmendes Wesen. Er konnte Leute motivieren, hatte immer einen passenden Spruch auf Lager und war unglaublich lustig.“
Seine Wegbegleiter nehmen Abschied
Auch langjährige Kollegen und Freunde zeigen sich tief betroffen. Fred Bauer, sein früherer Manager, erklärte: „Lukas war ein besonderer Mensch, der in keine Form oder Schublade passte.“
Oliver Pocher, mit dem Koch bei VIVA zusammenarbeitete, sagte: „Wir haben uns in den letzten Jahren zwar aus den Augen verloren, aber es ist immer schade, wenn man Leute, mit denen man einen Teil des beruflichen Weges gegangen ist, dann so früh versterben.“
Besonders emotional äußerte sich Milka Loff Fernandes auf Instagram: „Er brachte die Leute zum Lachen. Er hatte eine charismatische Ausstrahlung. Er war ein herzensguter Mensch. Und er hat es nicht geschafft.“
Sein früher Tod macht einmal mehr deutlich, wie wichtig es ist, auch über psychische Gesundheit zu sprechen und Betroffenen Unterstützung anzubieten. Wenn du selbst oder jemand in deinem Umfeld mit Depressionen oder belastenden Gedanken zu kämpfen hat, kannst du dir Hilfe holen. Kostenlose und anonyme Unterstützung bietet die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 sowie die Deutsche Depressionshilfe unter 0800 33 44 533. In akuten Notfällen wähle bitte die 112.




