Nicholas Brendons Todesursache steht fest: Daran ist der „Buffy“-Star gestorben
Nach dem plötzlichen Tod von „Buffy“-Star Nicholas Brendon steht nun die genaue Todesursache fest. Die Autopsie wirft ein tragisches Licht auf die letzten Jahre des beliebten Schauspielers.

Gut zwei Monate nach der traurigen Nachricht vom Tod des „Buffy – Im Bann der Dämonen“-Stars Nicholas Brendon (†54) ist nun offiziell die Todesursache bekanntgegeben worden. Seine Familie hatte bereits am 20. März den überraschenden Verlust mitgeteilt, jetzt liefert der Autopsiebericht die abschließende Erklärung.
Herzerkrankung als Hauptursache für Brendons Tod
Laut offiziellen Obduktionsergebnissen starb der beliebte Schauspieler an einer atherosklerotischen und hypertensiven Herzerkrankung. Zu den auslösenden Faktoren zählten zudem eine akute Lungenentzündung und die Folgen eines vorangegangenen Herzinfarkts (Myokardinfarkt). Wie „Page Six“ berichtet, war Brandons rechte Herzkranzarterie zu 90 Prozent verstopft. Mediziner ordneten seinen Tod als natürlichen Verlauf ein.
Brendon hatte bereits lange mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Er litt unter dem sogenannten Cauda-Equina-Syndrom, einer seltenen Nervenerkrankung am Ende des Rückenmarks, die Bewegungsstörungen, Schmerzen und Taubheitsgefühle verursachen kann. 2021 musste er zwei Rücken-Operationen überstehen, 2022 folgte erneut ein Krankenhausaufenthalt nach einem Herzinfarkt. Seine Managerin Theresa Fortier erklärte 2022, dass bei Brendon zudem ein angeborener Herzfehler festgestellt wurde, der häufiger bei Zwillingen auftritt. Nicholas hinterlässt einen Zwillingsbruder.
Auch nach weiteren Operationen litt Brendon an Komplikationen wie einer undichten Rückenmarksflüssigkeit, die Herzrasen und Kreislaufprobleme auslöste. Besonders in seinen letzten Lebensjahren war die medizinische Betreuung, so sein Umfeld, ein ständiger Begleiter.
Offene Worte im Umgang mit seiner Krankheit
Brendon selbst zeigte sich auf seinen Social-Media-Kanälen oft ehrlich. 2023 schrieb er: „Nach zwei Rücken-OPs und einem Herzinfarkt hatte ich zahlreiche Arztbesuche. Und der Umgang mit Krankenversicherung und Anträgen war fast genauso belastend wie die Krankheit selbst.“ Er schilderte, wie er nach einer weiteren Operation in Kalifornien mit Schnee und Stille zur Ruhe kam und sich kreativ beschäftigte.
Die Familie bat in ihrem offiziellen Statement um Privatsphäre und betonte: „Er war voller Intensität, Fantasie und Herz.“ Trotz gesundheitlicher und persönlicher Herausforderungen sei Brendon bis zuletzt hoffnungsvoll gewesen.




