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Nach Raketenangriff auf Kiew: ARD-Studio schwer beschädigt

Schock im ARD-Studio in Kiew: Durch die Druckwelle eines Raketeneinschlags wurden große Teile des Gebäudes zerstört. Nun wird nach Übergangslösungen gesucht.

Bei schweren russischen Angriffen auf Kiew in der Nacht von Samstag auf Sonntag ist auch das zentral gelegene ARD-Studio in Teilen zerstört worden. Nach Angaben des WDR wurde das Gebäude vermutlich durch die Druckwelle eines Angriffs schwer beschädigt.

In der Nacht auf Sonntag kam es im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine erneut zu massiven Drohnen- und Raketenangriffen auf Kiew. Ein direkter Treffer auf das ARD-Studio wurde zwar nicht festgestellt, doch offenbar reichte die Druckwelle aus, um Fenster zu sprengen, Räume zu verwüsten und Wände einstürzen zu lassen.

Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich keine Personen im Studio. Dennoch muss nun zunächst die statische Sicherheit des Gebäudes geprüft werden. Eine schnelle Wiederinbetriebnahme ist deshalb vorerst ausgeschlossen. Die aktuelle Berichterstattung soll nun mit mobilen technischen Lösungen und Ausweichmöglichkeiten abgesichert werden.

„Ein Schock“

ARD-Studioleiter Vassili Golod beschreibt die Zerstörung als einschneidenden Moment: „Rausgerissene Fensterrahmen, überall Splitter, zerstörte Technik – den eigenen Arbeitsplatz völlig verwüstet zu sehen, ist ein Schock.“ Er verweist zugleich auf die brutale Realität des russischen Angriffskriegs: Seit Jahren gehörten massive Luftangriffe, zerstörte zivile Infrastruktur und tausende getötete Zivilisten zum Alltag in der Ukraine.

Golod sagt weiter, er habe großen Respekt vor dem Team, das sich von dieser Aggression nicht einschüchtern lasse und weiter berichte, „was ist“. Genau darin sieht er die Aufgabe der Redaktion auch unter diesen Bedingungen.

WDR und DW reagieren

Auch das DW-Büro in Kiew wurde durch die Druckwelle beschädigt. Nach Angaben des Büroleiters Mykola Berdnyk wurden dort Fenster und Decken in Mitleidenschaft gezogen. Glücklicherweise habe sich während des Angriffs niemand im Studio befunden. Trotz der belastenden Nacht hätten die Kolleginnen und Kollegen am Morgen regulär ihre Schichten aufgenommen.

DW-Intendantin Barbara Massing sprach ebenfalls von einem Schock und bedankte sich ausdrücklich dafür, dass keine Mitarbeitenden verletzt wurden. Sie würdigte die Arbeit des Teams vor Ort als mutig und professionell. Journalistinnen und Journalisten setzten sich täglich unvorstellbaren Gefahren aus, um unabhängige Informationen zum Krieg in der Ukraine bereitzustellen – in der Ukraine, in Russland und weltweit.

Auch das DW-Büro in Kiew wurde durch die Druckwelle beschädigt. Nach Angaben des Büroleiters Mykola Berdnyk wurden dort Fenster und Decken in Mitleidenschaft gezogen. Glücklicherweise habe sich während des Angriffs niemand im Studio befunden. Trotz der belastenden Nacht hätten die Kolleginnen und Kollegen am Morgen regulär ihre Schichten aufgenommen.

DW-Intendantin Barbara Massing sprach ebenfalls von einem Schock und bedankte sich ausdrücklich dafür, dass keine Mitarbeitenden verletzt wurden. Sie würdigte die Arbeit des Teams vor Ort als mutig und professionell.

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