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„Bauer sucht Frau“-Katarina macht nach Trennung Schicksalsschlag öffentlich

Nach dem Liebes-Aus bei „Bauer sucht Frau International“ spricht Katarina offen über einen schweren Schicksalsschlag: Vor zehn Jahren verlor sie ihren Mann an einen Hirntumor.

Erst vor einigen Wochen endete das Finale der achten Staffel von „Bauer sucht Frau International“ – und mittendrin befand sich Kandidatin Katarina. Sie kämpfte um das Herz von Andreas, der einen Milchviehbetrieb in Südtirol führt, und kam aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Sie habe von Anfang an gespürt, dass er der Richtige sei, erzählt sie. Für ihre sehr direkte und verliebte Art wurde sie jedoch viel in den sozialen Medien kritisiert.

Am Ende der Staffel entschied sich der Bauer zwar auch für Katarina und schickte Mitstreiterin Jasmin wieder zurück nach Deutschland, für eine Beziehung hätte es jedoch wohl nicht gereicht. Der Kontakt ist kurzerhand komplett abgebrochen. Jetzt erklärt die Kandidatin, welchen Schicksalsschlag sie schon vor ihrer Reise bei „Bauer sucht Frau International“ verarbeiten musste – und warum sie ihre Gefühle so bestimmt auslebt.

Katarinas traurige Vorgeschichte

Im Gegensatz zu Katarina wären Andreas’ Gefühle für sie nicht stark genug gewesen, erfahren wir nach dem Ende des Dating-Formates. Sie hingegen hatte gehofft, dass sich seine Emotionen noch weiter entwickeln würden. Dass sie jedoch überhaupt jemals wieder solche Gefühle für einen Mann entwickeln könnte, damit hätte sie nicht gerechnet. Denn die 43-Jährige erzählte in einem Facebook-Live von ihrer traurigen Vergangenheit: „Mein Mann hatte einen Hirntumor“, dann fährt sie fort und führte die Geschichte weiter aus. Vor zehn Jahren ist er gestorben.

Katarinas starke Gefühle für Bauer Andreas und die dazugehörige Kritik von den Zuschauer:innen waren demnach sehr hart zu verdauen.

„Bis dass der Tod uns scheidet.“

Doch sie hat nicht nur ihren Mann Karsten damals verloren, sie stand ihm auch zwei Jahre lang als Pflegerin zur Seite. Die Diagnose seines Tumors kam ganz unerwartet und mitten in der Hochzeitsplanung. Die Ärzte gaben ihm zwar maximal vier bis fünf Monate, doch er bestand darauf, seine Partnerin unbedingt zu heiraten, solange es noch möglich wäre.

Katarina erzählt weiter: „Ich habe meinem Mann geschworen: Bis dass uns der Tod scheidet, werde ich ihm beistehen. Egal, was kommt. Und das habe ich getan. Ich habe meinen Mann gepflegt. Ich habe meinen Mann gewickelt, gewaschen. Ich hab’ ihn zusammenfallen sehen.“ – und das alles mit einem Vollzeitjob nebenbei! Bis zum letzten Moment ist sie für ihren Mann da gewesen, ohne ihm von der Seite zu weichen.

Ihr größter Halt

Sie wussten beide, dass er sterben würde. Deshalb sollte ihre Hündin Ludo diese große Lücke in ihrem Leben füllen. „Mein Mann und ich hatten entschieden, […] Ludo sollte meinen Mann ersetzen, weil wir wussten, er wird sterben“, erzählt sie weiter. Doch der Tod habe sie gezeichnet und geprägt.

Ihre Erfahrungen könnten eine Erklärung für ihr Verhalten bezüglich ihrer starken Gefühle für Andreas sein. Nach all dem, was sie durchlebt hat, wollte sie keine Emotionen mehr zurückhalten oder Chancen ungenutzt verstreichen lassen.

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