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Blake Lively: Schwere Niederlage – Klagen gegen Baldoni abgewiesen

Die Vorwürfe waren heftig: Schauspielerin Blake Lively warf ihrem Co-Star Justin Baldoni Übergriffe am Set vor. Doch jetzt wies ein Richter fast alle Klagen ab.

Das Drama begann nach den Dreharbeiten zu „Nur noch ein einziges Mal“: Blake Lively (38) erhob damals schwere Vorwürfe gegen ihren Kollegen und Regisseur Justin Baldoni (42).  Er soll ihr gegenüber übergriffige Bemerkungen gemacht haben. Dazu sprach er über seine eigene angebliche frühere Pornosucht und soll ihr Nacktfotos von anderen Frauen gezeigt haben. Am Ende ging der Streit vor Gericht. Doch dort erlebte die Schauspielerin jetzt eine schwere Schlappe.

Klage abgewiesen – weil Dreharbeiten nicht in Kalifornien waren

Lively hatte behauptet, Baldoni habe während der Dreharbeiten die Grenze überschritten, indem er sie in einer Szene küsste, in der das Drehbuch es nicht vorsah. Sie behauptete außerdem, Baldoni sei während des Stillens in ihren Wohnwagen gegangen. Und, so behauptete sie, ein Produzent habe Blake ein Video gezeigt, in dem seine Frau entbindet…

Bei der Abweisung der Vorwürfe sexueller Belästigung stellte der Richter aber nicht ihre Vorwürfe an sich in Frage. Es war eine rein juristische Entscheidung. In ihrer Klage stützte sich Lively auf ein kalifornisches Gesetz zur sexuellen Belästigung. Aber: Die Dreharbeiten fanden in New Jersey statt. Daher entschied der Richter, dass das kalifornische Recht nicht anwendbar sei, und wies Blakes Ansprüche ab.

Am 18. Mai wird in New York verhandelt

Insgesamt wies der Richter 10 von Livelys 13 Klagen gegen Baldoni ab. In den drei zugelassen Vorwürfen geht es um Vergeltungsmaßnahmen, Beihilfe zur Vergeltung und Vertragsbruch. Lively behauptet, Baldoni und sein Team hätten versucht, ihren Ruf zu ruinieren, als Vergeltung für ihre Behauptung, er habe ein feindliches Arbeitsumfeld für sie geschaffen, so das Portal „TMZ“. Darüber soll am 18. Mai in New York vor einem Zivilgericht verhandelt werden.

„Dieser Fall hat sich immer auf die verheerende Vergeltung und die außergewöhnlichen Maßnahmen des Angeklagten konzentriert, um Blake Livelys Ruf zu zerstören, weil sie sich am Set für die Sicherheit eingesetzt hat“, so Livelys Anwältin Sigrid McCawley zu TMZ. „Und das ist der Fall, der vor Gericht kommt.“

Und weiter: Lively „freut sich darauf, vor Gericht auszusagen und weiterhin auf diese bösartige Form der Online-Vergeltung aufmerksam zu machen, damit es leichter zu erkennen und zu kämpfen ist.“ Auch Baldonis Anwälte nahmen gegenüber TMz Stellung: „Dies waren sehr ernste Vorwürfe, und wir sind dem Gericht dankbar für seine sorgfältige Überprüfung der Fakten, des Rechts und der umfangreichen Beweise, die vorgelegt wurden. Was bleibt, ist ein deutlich eingegrenzter Fall, und wir freuen uns darauf, unsere Verteidigung gegen die verbleibenden Ansprüche vor Gericht vorzubringen.“

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